In der majestätischen Weite des Aubrac
DIDIER HEUMANN, ANDREAS PAPASAVVAS

Wir haben die Route in mehrere Abschnitte unterteilt, um die Übersichtlichkeit zu erleichtern. Für jeden Streckenabschnitt zeigen die Karten die Route, die Steigungen entlang des Weges und den Zustand des GR65. Die Routen wurden auf der Plattform „Wikiloc“ erstellt. Heutzutage ist es nicht mehr notwendig, detaillierte Karten in der Tasche oder im Rucksack mitzuführen. Mit einem Mobiltelefon oder Tablet können Sie die Route ganz einfach live verfolgen.
Für diese Strecke finden Sie hier den Link:
https://fr.wikiloc.com/itineraires-randonnee/de-aumont-aubrac-aux-gentianes-par-le-gr65-258172758
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Nicht alle Pilger sind unbedingt mit der Nutzung von GPS oder der Navigation über das Smartphone vertraut, zumal es noch viele Gegenden ohne Internetverbindung gibt. Deshalb ist zur Erleichterung Ihrer Reise ein Buch über die Via Gebennensis durch die Haute-Loire auf Amazon erhältlich. Dieses Werk ist weit mehr als nur ein praktischer Reiseführer: Es begleitet Sie Schritt für Schritt, Kilometer für Kilometer, und bietet Ihnen alle nötigen Informationen für eine entspannte Planung ohne böse Überraschungen. Doch über die nützlichen Ratschläge hinaus entführt es Sie auch in die zauberhafte Atmosphäre des Weges – es fängt die Schönheit der Landschaften ein, die Erhabenheit der Bäume und das Wesen dieses spirituellen Abenteuers. Nur die Bilder fehlen – alles andere ist da, um Sie mitzunehmen auf diese Reise.
Ergänzend dazu haben wir auch ein zweites Buch veröffentlicht, das mit etwas weniger Detailtiefe, aber mit allen wesentlichen Informationen den gesamten Weg vom Le Puy-en-Velay bis nach St Jean-Pied-de-Port beschreibt. Sie haben die Wahl, welcher Strecke Sie folgen möchten.
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Wenn Sie nur die Unterkünfte der Etappe einsehen möchten, scrollen Sie direkt zum Ende der Seite.
Heute steht das Aubrac auf dem Programm. Wer könnte sich seiner Faszination entziehen? Seit mehr als tausend Jahren rankt sich um diese Landschaft ein wahrer Mythos, genährt von den Berichten der mittelalterlichen Pilger, die von Schneestürmen überrascht, von Wölfen angegriffen oder gar verschlungen worden sein sollen. Fragt man die Pilger von heute nach der eindrucksvollsten Etappe des Jakobswegs, erhält man fast immer dieselbe Antwort: das Aubrac. Der unwiderstehliche Zauber dieses Landes erfasst jeden, der seine endlosen Weiden durchquert. Der Ruhm des Aubrac könnte vermuten lassen, es handle sich um ein einziges großes Hochplateau. Tatsächlich ist das nicht der Fall. Der Anstieg auf das Plateau erfolgt ganz allmählich, ebenso wie der Wandel der Landschaft. Zu Beginn erinnert die Umgebung noch stark an die Margeride. Zahlreiche kleine Gehölze gliedern die sanften Hänge und verleihen der Landschaft einen ausgeprägten Bocage-Charakter.
Die Strecke führt in südwestlicher Richtung hinaus in die offene Steppenlandschaft. Die heutige Etappe verläuft vollständig im Département Lozère. Das Aubrac ist ein Hochplateau, eine weite Grassteppe am westlichen Rand der Lozère. Vulkanausbrüche am Ende des Tertiärs formten diese grünen Heidelandschaften, in denen vom Wetter gezeichnete Granitblöcke zwischen den Weiden und den Rinderherden liegen. Dies ist das Land der Stille. Es ist zugleich die Heimat der Burons, jener kleinen Hütten mit Schindeldächern, die an die Zeit erinnern, als die Hirten während des Sommers und der Transhumanz hier oben lebten. In dieser Landschaft aus Heideland und Weiden schweift der Blick weit über die sanften Hügel. Auf den ersten Blick mag das Panorama eintönig erscheinen. Doch dieser Eindruck täuscht. Die sanften Geländewellen und das ständig wechselnde Licht verändern das Landschaftsbild unaufhörlich. Gerade das Fehlen großer Wälder macht diesen Landstrich so offen, sodass der Blick den Horizont beinahe rundum erfassen kann. Kleine Gehölze, Granitblöcke, Bäche, abgelegene Bauernhöfe und Burons bilden die wenigen Orientierungspunkte. Das Aubrac vereint all das, wonach Pilger und Wanderer suchen, Ruhe, Stille, endlose Weiden und die allgegenwärtigen Rinderherden. Gleichzeitig fehlen fast alle Spuren der modernen Welt. Stromleitungen, Masten, Hinweisschilder und Straßen sind selten. Dörfer und Weiler liegen weit verstreut, und moderne Wohnhäuser sucht man hier fast vergebens.
Auch heute legen viele Pilger die Strecke von Aumont-Aubrac bis Nasbinals an einem einzigen Tag zurück. Allerdings handelt es sich dabei um eine sehr lange Etappe. Deshalb haben wir diesen Abschnitt in zwei Etappen unterteilt und machen auf halber Strecke bei Les Gentianes Halt.
Schwierigkeitsgrad der Strecke: Diese Etappe bereitet keine besonderen Schwierigkeiten, verläuft jedoch nur selten eben. Sie führt über ein sanft gewelltes Hochplateau auf mehr als 1.000 Metern Höhe durch eine karge und zugleich großartige Landschaft. Die Höhenunterschiede bleiben gering, (+238 Meter / -92 Meter)..

Zustand des GR65: In einer so eindrucksvollen Landschaft ist es erfreulich, dass die Abschnitte auf Wegen deutlich länger sind als jene auf Straßen:
- Asphalt : 3.8 km
- Wanderwege : 11.6 km
Manchmal, aus logistischen Gründen oder wegen der Unterkunftsmöglichkeiten, kombinieren diese Etappen Strecken, die an verschiedenen Tagen zurückgelegt wurden, da wir diese Routen mehrmals durchlaufen haben. Daher können Himmel, Regen oder Jahreszeiten variieren. In der Regel ist dies jedoch nicht der Fall, und tatsächlich ändert es nichts an der Beschreibung der Strecke.
Es ist sehr schwierig, die Steigungen der Routen mit Sicherheit anzugeben, unabhängig davon, welches System Sie verwenden.
Für die tatsächlichen Höhenunterschiede lesen Sie bitte die Hinweise zur Kilometerangabe auf der Startseite noch einmal durch.

Abschnitt 1: Hinauf zum Aubrac-Plateau

Überblick über die Schwierigkeiten der Strecke: Eine echte Wanderetappe, abgesehen von einigen etwas steileren Anstiegen vor der Autobahn.

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Mit dem ersten Licht des Tages, wenn die Dämmerung noch zwischen Nacht und Morgen schwankt, lösen sich die Pilger aus der Stille von Aumont-Aubrac. Der GR65 verlässt den Ort wie ein unauffälliger Faden, senkt sich sanft ab und verschwindet unter der Eisenbahnlinie hindurch, fast wie ein geheimer Durchgang in eine andere Welt.
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Schon bald folgt er einer asphaltierten Straße, die sich durch die kleine Ebene zieht und sich scheinbar von der Geschäftigkeit der Menschen entfernt, hin zu den ersten verstreut auf dem Hügel liegenden Häusern.
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Nach und nach wird die Steigung deutlicher, zunächst kaum wahrnehmbar. Die Straße führt zwischen offenen Wiesen und locker verteilten Feldern dahin, bis der Asphalt einem alten, vertrauten Erdweg weicht. Gleichzeitig bricht der Tag endgültig an und legt sein Licht über die Weiden und die Kiefernwälder, die den Hügel wie ein grüner Kranz umschließen.
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Schon erscheint am Horizont ein erstes Ziel. La Chaze-de-Peyre wird angekündigt, noch vier Kilometer entfernt, ein Dorf, das zwar noch in der Ferne liegt, aber bereits die Gedanken der Wanderer begleitet.

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Nun beginnt ein schmaler Pfad mit hellem Erdreich, dessen Steigung deutlich über zehn Prozent liegt. Er schlängelt sich zwischen Wiesen und Hecken hindurch, in denen sich Kiefern, Wacholder und Ginster miteinander vermischen.
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In dieser Landschaft entsteht beinahe die Illusion, man sei weit im Süden angekommen, mitten in einer wilden Garrigue, wo die Kiefern ihre vertrauten Silhouetten unter einem bereits helleren Himmel zeichnen.
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Oben auf dem Hügel scheint Aumont-Aubrac eine Reihe kleiner Villen über die Landschaft verstreut zu haben. Sie öffnen sich zu einer Aussicht von seltener Schönheit, in der sich der Horizont bis in die Ferne verliert.
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Eine schmale Straße führt an diesen gepflegten Häusern vorbei, als wolle sie ihre friedliche Atmosphäre noch unterstreichen, bevor sie sich über ein offenes Hochplateau verliert, das von einer schlichten und beinahe unwirklichen Schönheit erfüllt ist.
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Etwas weiter verlässt die Strecke den Asphalt und führt auf einen breiten Erdweg, der ohne Umwege durch eine sanfte Landschaft am Rand lichter Kiefernwälder verläuft. Der GR65 durchquert nun eine weitläufige Bocage-Landschaft mit Hecken aus Kiefern, Wacholder und Ginster. Doch dieses pflanzliche Geflecht wird nach und nach lockerer und löst sich beinahe auf, bis nur noch vereinzelte kleine Gehölze zurückbleiben.
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Bald durchbrechen vereinzelte Motorengeräusche die Ruhe der Landschaft. Der Weg nähert sich der Autobahn. Im Sommer macht sie sich mit ihrem Verkehr deutlich bemerkbar. Und dennoch gehört sie zweifellos zu den schönsten Verkehrsachsen Frankreichs, denn sie durchquert Landschaften von außergewöhnlicher Schönheit, die beinahe außerhalb der Zeit zu liegen scheinen?
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Die Méridienne ist keine Autobahn wie jede andere. Da sie mautfrei ist, wird sie zu einer Straße der Freiheit, zu einer Einladung, ein außergewöhnliches Land zu entdecken. Durch lichte Wälder hindurch überquert der Wanderer sie auf einem unauffälligen Durchgang, einem Tunnel, der hier den Namen „Saint-Jacques Duc“ trägt. Über ihm rollen Lastwagen und Autos vorbei, unter ihm erstreckt sich ein beinahe stiller Gang, dessen Wände nur vereinzelt von Graffiti bedeckt sind.
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Hinter dem Tunnel öffnet sich ein langer Streifen Landschaft. Ein breiter Erdweg, zunächst weiß, später ockerfarben, zieht sich geradeaus dahin, flach wie eine ausgestreckte Hand, und strahlt eine eigentümliche Ruhe aus. Nach und nach verklingt das Rauschen der Autobahn, und die Landschaft findet zu ihrer Stille zurück. Nur das leise Geräusch der Schritte auf dem festen Boden begleitet den Wanderer entlang der Hecken aus Kiefern und gelegentlich auch Fichten. Laubbäume sind hier fast völlig verschwunden. Stattdessen breiten sich Felder mit Triticale, Hafer oder Hartweizen aus, unbeweglich wie ein Meer unter dem Himmel.
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An diesem Tag hallen kräftige Muhlaute über die Wiesen, tief wie die Stimmen eines Basschores, der die Morgenluft erfüllt. Die Aubrac-Rinder sind bereits unterwegs, mächtige Gestalten, die sich langsam über die Weiden bewegen, während ein ungeduldiger Stier seine Anwesenheit mit eindrucksvollem Gebrüll verkündet. Die Ursache lässt nicht lange auf sich warten. Mit schnellen Schritten eilt ein Bauer heran, einen kräftigen Stock in der Hand. Er sucht seinen ausgebrochenen Stier, einen imposanten Limousin. Selbst ihn überrascht diese Flucht, denn normalerweise gilt das Tier als ausgesprochen ruhig. Doch hier überspringen diese gewaltigen Tiere gelegentlich mühelos sogar Stacheldrahtzäune. Seit jener Begegnung achten wir aufmerksam auf jede noch so kleine Lücke unter den Zäunen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
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Anschließend senkt sich der breite und angenehm zu gehende Weg in sanftem Gefälle zwischen den Kiefernwäldern hindurch und führt mitten durch die friedlich weidenden Rinderherden.
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Entlang dieser langen Geraden, deren Boden nur noch aus hellem Sand besteht, unterbricht gelegentlich ein einzelner Laubbaum oder eine Fichte die strenge Ordnung der Kiefern. Und sobald die Stiere verstummen, scheint die Welt stillzustehen. Dann bleiben nur noch die tiefe Stille und das Gefühl einer unberührten Einsamkeit.
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Hier erreicht die Landschaft eine beinahe vollkommene Schönheit. Bis nach La Chaze-de-Peyre bleibt der Wald der unangefochtene Herrscher dieser Gegend, als wolle er sein Reich nicht preisgeben. Es sind die letzten Ausläufer der Margeride mit ihren hoch aufragenden Kiefern, den verstreuten Gehölzen in den Devèzes und den Brugères, den letzten Fragmenten einer noch ursprünglichen Welt.
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Hier sorgt eine Viehtränke für eine kleine Lichtung mit festgetretenem Boden, der von den Hufen der Tiere gezeichnet ist. Wenig später bilden aufgeschichtete Äste seltsame Unterstände, die an indianische Hütten erinnern, als hätte die Landschaft selbst beschlossen, sich kleine Zufluchtsorte zu schaffen.
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Abschnitt 2: Noch einige Gehölze vor der kahlen Heidelandschaft

Überblick über die Schwierigkeiten der Strecke: Eine Strecke ohne jede Schwierigkeit.

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Die Landschaft trägt noch immer unverkennbar die Handschrift der Margeride, als hätte sie ihren Abdruck hier zurückgelassen. Dennoch zeigt sich in manchen freien Blicken bereits das Aubrac, flüchtig und beinahe verborgen. Es ist keine bloße Andeutung, sondern das echte Aubrac mit seinen offenen Heideflächen und endlosen Weiden, in denen die wenigen verbliebenen Gehölze nur noch dunkle Inseln am Horizont bilden. Die Landschaft scheint noch zu zögern, unentschlossen zwischen den letzten Baumgruppen und dem Ruf der weiten Grasflächen. In der Ferne breiten sich stellenweise große Wiesen wie ein unbewegtes Meer aus, dessen Grün mit beinahe musikalischer Intensität leuchtet.
Nachdem der Weg dem Hang gefolgt ist, erreicht der GR65 den Fuß des Abstiegs und trifft an einer rechtwinkligen Abzweigung auf eine kleine, unscheinbare Straße, die von einem Granitkreuz bewacht wird, dessen Oberfläche die Zeit sanft geglättet hat.
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Die Straße führt nun durch eine Landschaft, die zunächst wie eine Ebene wirkt, sich jedoch als weitläufiges Feuchtgebiet erweist, in dem sich die Wasser des Baches Roche verlieren und lautlos in alle Richtungen versickern. Aus der Ferne durchbrechen die rauen und zugleich schrillen Rufe der Stiere die stille Luft. Vielleicht hat unser Bauer seinen entlaufenen Limousin inzwischen endlich wiedergefunden?
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Anschließend steigt die Straße sanft nach La Chaze-de-Peyre an und führt durch weite Wiesen, in denen die Gehölze immer seltener werden, während der schlanke Kirchturm des Dorfes bereits am Horizont erscheint.
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Auf diesen Straßen begegnet man vor allem Pilgern, geduldigen und schweigsamen Gestalten. Die Bauern der Umgebung dagegen zeigen sich nur selten, als hätten sie sich tief in diese Landschaft zurückgezogen.
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Schließlich erreicht die Straße eine Kreuzung am unteren Rand des Dorfes. Dort erhebt sich feierlich ein eisernes Kreuz auf einem Granitsockel und bildet einen unverrückbaren Orientierungspunkt.
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Kurz darauf erreicht sie ohne Umwege die ersten Häuser des Dorfes und kündigt damit den Eintritt in eine bewohnte, beinahe vertraute Welt an.
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Für eine Weile kehren wir nun in das Herz einer stillen Zivilisation zurück. Die Häuser, meist aus Bruchsteinen errichtet, schmiegen sich bescheiden unter den schlanken Glockenturm, dessen feine Spitze hoch in den Himmel ragt. Die Kirche aus dem 12. Jahrhundert, die später durch einen weiteren Bau ergänzt wurde, erzählt von den verschiedenen Epochen ihrer Geschichte. Besonders auffällig ist ihr achteckiger Glockenturm, dessen unter Steinplatten geschützte Glocken das Licht mit einem sanften metallischen Schimmer zurückwerfen. Hier besteht alles aus Granit, dem Baumaterial und zugleich dem Gedächtnis dieser Landschaft.
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Auf dem Dorfplatz steht noch der alte Gemeinschaftsbackofen, ein bescheidenes Zeugnis des früheren Zusammenlebens. Tritt man näher, meint man fast noch die Wärme frisch gebackenen Brotes zu spüren, als seien die Glutreste im Inneren niemals ganz erloschen.
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Überall bestimmt der helle Granit das Bild und verleiht Fassaden und Mauern eine harmonische Einheit. Hinter den Häusern mit ihren oft geschlossenen Fensterläden scheint tiefe Ruhe zu herrschen, als hätten die Bewohner den Ort für eine Weile den gemessenen Schritten der vorbeiziehenden Pilger überlassen.
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In diesen verstreut liegenden Weilern und Dörfern gehören religiöse Zeichen ganz selbstverständlich zum Alltag. Sie prägen den Raum ebenso wie das Leben seiner Bewohner. Der GR65 verlässt das Dorf auf einer kleinen, fast schnurgeraden asphaltierten Straße, die sich dem Horizont entgegenzieht.
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Schon bald gleitet die Straße in sanfter Gelassenheit leicht bergab, unter lockeren Kiefern und Eschen hindurch, begleitet von Ginsterbüschen, die die Landschaft schmücken.
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Etwas weiter erhebt sich am Straßenrand erneut ein Granitkreuz, ein unbeweglicher Wächter eines alten Glaubens, dessen Echo heute langsam zu verklingen scheint.
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Die Straße windet sich anschließend zwischen Wiesen sowie Feldern mit Triticale und Hafer hindurch. Bald erscheint vor Ihnen die einsam gelegene Kapelle von Bastide, während sich im Hintergrund die Häuser von Lasbros erkennen lassen, als lägen sie am Rand des Blickfeldes.
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Am Ende dieser langen Geraden, die wie alles in dieser Landschaft irgendwann zu Ende geht, erscheint an einer beinahe unerwarteten Kreuzung die schlichte und abgelegene Kapelle von Bastide. Ihren Namen verdankt sie der Familie Bastide Grandviala, die einst maßgeblich zur Restaurierung ihrer Mauern beitrug. Ursprünglich war sie dem Heiligen Kreuz geweiht, heute trägt sie den Namen der Heiligen Maria von La Salette. Nur selten stehen die Kapellen entlang des Jakobswegs den Pilgern offen. Diese jedoch lädt zum Eintreten ein. Man kann darin verweilen, das tonnengewölbte Kirchenschiff betrachten und die rauen Bruchsteinmauern bewundern, die das Gedächtnis vieler Jahrhunderte bewahren. Hier findet der Pilger einen Ort der Stille und des Gebets, an dem er sich an Unsere Liebe Frau von La Salette wenden kann, die im Jahr 1846 zwei jungen Hirten in den Bergen des Dauphiné erschienen sein soll. Unweit der Kapelle erhebt sich eine Granitsäule zum Gedenken an einen Kanoniker aus der Region, als letztes Zeichen menschlicher Gegenwart in dieser offenen Landschaft.
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Kaum liegt die Kapelle hinter Ihnen, folgt der GR65 einem schmalen Erdstreifen entlang der Departement Straße D987 in Richtung Lasbros. Hier im Aubrac herrscht kein eiliger Verkehr. Noch immer bestimmen Stille und Weite das Bild. Vielleicht wird eines Tages eine neue Streckenführung über die offenen Flächen möglich sein, wenn die Bauern der Gegend ihre Zustimmung geben. Denn der Jakobsweg ist niemals endgültig festgelegt. Er verändert sich, wird immer wieder neu ausgehandelt und im Lauf der Zeit von den Menschen weiterentwickelt.
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Allmählich verändert die Landschaft ihr Gesicht. Die Laubbäume, vor allem die Eschen, gewinnen gegenüber den Nadelbäumen die Oberhand und verleihen der Umgebung eine weichere und lebendigere Ausstrahlung.
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Schließlich erreicht die Straße Lasbros. Der untere Teil des Ortes bildet einen bemerkenswert geschlossenen Weiler, der von hellgrauen Farbtönen geprägt ist. Die massiven und robusten Häuser scheinen unmittelbar aus dem Boden gewachsen zu sein. Sie wurden aus sorgfältig behauenen Granitblöcken errichtet, die stellenweise mit vulkanischem Gestein kombiniert sind, und verleihen dem Dorf eine zugleich schlichte und harmonische Architektur. Die niedrigen und schmalen Fenster lassen eine zurückhaltende Lebensweise erkennen. Sie ermöglichen den Blick nach draußen, ohne selbst gesehen zu werden, eine Art zu wohnen, die für diese ländliche Gegend typisch ist.
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Hier folgt der GR65 lediglich der Departement Straße, die durch zahlreiche Bodenschwellen unterbrochen wird und immer wieder zur Vorsicht mahnt. Dennoch finden Reisende hier sowohl Unterkunft als auch Verpflegung, willkommene Rastmöglichkeiten entlang der Strecke.
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Beim Verlassen von Lasbros verlässt der GR65 schon bald die Departement Straße und führt bergab auf eine schmale asphaltierte Straße, die unter dem dichten Blätterdach beinahe von der Vegetation verschlungen wird.
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Hier scheint das Grün aus allen Richtungen hervorzuströmen, beinahe überreich, als würde die Erde selbst ihre Lebenskraft ausatmen. Vielleicht glaubte man noch kurz zuvor, die Laubbäume endgültig hinter sich gelassen zu haben und nur noch von vereinzelten Kiefern begleitet zu werden. Doch dieser Eindruck täuscht. Der Mensch hat hier eingegriffen, die Baumarten bereichert und der Landschaft eine überraschende Vielfalt zurückgegeben.
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Bäume suchen häufig die Gesellschaft anderer. Während Kiefern die Einsamkeit durchaus schätzen, scheinen Laubbäume das Leben in Gemeinschaft vorzuziehen. In diesem dichten Wald versammeln sie sich in großer Zahl. Mächtige Eichen, stattliche Kastanien, Montpellier-Ahorn und Feldahorn vereinen ihre Kronen mit den unauffälligen Haselsträuchern und den dichten Hainbuchenhecken zu einer üppigen und beinahe intimen Pflanzenwelt.
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Abschnitt 3: Zu den „Quatre Chemins“, einem einst legendären Ort des Jakobswegs

Überblick über die Schwierigkeiten der Strecke: Eine Strecke ohne jede Schwierigkeit.

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Auf der anderen Seite steigt ein Erdweg sanft an und nähert sich dem Rand des lichten Waldes, der noch immer von einer üppigen Fülle an Laubbäumen geprägt ist, als würde das Chlorophyll hier überquellen und die Natur ihre ganze Lebenskraft entfalten.
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Nach und nach erscheinen jedoch wieder die Kiefern. Mit ihren schlanken Silhouetten fügen sie sich zwischen die mächtigen Laubbäume ein und lassen einen stillen Dialog zwischen zwei Pflanzenwelten entstehen.
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Der Weg wird nun breiter und ist fast frei von Steinen. Er gleicht einer echten Waldallee und verläuft entlang sorgfältig eingezäunter Weiden, deren Reihen aus Pfählen und Stacheldraht das Vieh auf den noch seltenen Weideflächen halten.
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Sind wir nun endlich im sagenumwobenen Aubrac angekommen, jenem Hochland, das in so vielen Erzählungen mit Begeisterung beschrieben wird? Noch nicht. Man muss sich noch etwas gedulden. Am Horizont erscheinen noch keine endlosen Heideflächen, sondern die weiten Wiesen der Margeride, auf denen Aubrac-Rinder mit ihrem Fell in Schattierungen zwischen Weiß und Braun grasen und die von kleinen Gehölzen unterbrochen werden.
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Ein Wegweiser kündigt hier „Les Quatre Chemins“ an, noch drei Kilometer entfernt, als Verheißung einer baldigen Wegkreuzung.
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Etwas weiter steht, fast verborgen vor den Blicken der Wanderer, ein schlichtes Metallkreuz neben einer Viehtränke, ein stilles Zeichen inmitten der Landschaft.
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Der breite Erdweg setzt seinen ruhigen Verlauf unter den Laubbäumen fort, doch die Kiefern gewinnen nach und nach immer mehr Raum und breiten sich ohne Hast weiter aus.
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Wenig später überquert der Weg den unscheinbaren Bach Riou Frech. Das Aubrac wird von zahllosen kleinen Wasserläufen durchzogen, launischen Bächen, die scheinbar aus dem Nichts entspringen und wenig später ebenso unauffällig wieder verschwinden, als wüssten sie selbst noch nicht genau, wohin ihr Weg führen soll.
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Und dennoch verändert sich die Landschaft fast unmerklich. Heideflächen erscheinen nach und nach und verleihen dem Panorama neue Akzente. Die allgegenwärtige Präsenz des Granits zeigt sich in den zahllosen Trockensteinmauern, die das Land in unregelmäßige Parzellen gliedern, einmal weitläufig, dann wieder kaum größer als ein kleiner Garten. Die Hänge sind noch immer von kleinen Gruppen aus Kiefern und Laubbäumen durchsetzt, doch mit zunehmender Höhe werden sie seltener und verlieren sich allmählich auf dem Hochplateau.
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Dann öffnet sich die Landschaft beinahe plötzlich. Man hat das eigenartige Gefühl, eine windumtoste Insel zu betreten, eine eigene Welt, bedeckt mit Heidelbeeren, Buchsbaum und Wacholder. Selbst die Luft scheint von einer unsichtbaren Milde erfüllt zu sein. Harz, Weißdorn und Moos verbinden sich zu einem betörenden Duft, der beinahe berauschend wirkt.
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Die Aubrac-Rinder liegen ruhig auf den Weiden und lassen sich durch die vorbeiziehenden Pilger kaum stören. An diese Gestalten mit ihren Rucksäcken längst gewöhnt, schenken sie ihnen kaum einen Blick und verharren gelassen in ihrer Ruhe.
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Schon bald kündigt der Weg die Nähe von „Les Quatre Chemins“ an, einem unscheinbaren Ort mit einer ganz besonderen Vergangenheit.
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Hier stehen nur wenige Steinhäuser, doch vor allem befand sich hier eine Raststätte, die beinahe legendären Ruf erlangte. Chez Régine bleibt heute geschlossen. Régine verstarb im Februar 2020 und hinterließ eine Lücke, die alle spüren, die diesen Ort gekannt haben. Ihr Tod bewegte Pilger, Wanderer und alle Liebhaber des Aubrac zutiefst, ebenso jene, die erst später von ihrer Geschichte erfahren sollten.
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„Les Quatre Chemins“ ist nichts weiter als eine Straßenkreuzung mit einem einsam gelegenen Café am Rand des Aubrac. Lastwagenfahrer, Bauern und Pilger trafen sich hier und schufen gemeinsam eine Atmosphäre, die ihresgleichen suchte. Nach einem Brand im Jahr 2011 wurde das Gebäude zwar wieder aufgebaut, doch sein eigentlicher Geist gehörte einer vergangenen Zeit an. Régine, die legendäre Wirtin, führte diesen Ort mit einer außergewöhnlichen Freiheit und beinahe unbezähmbaren Persönlichkeit. Sie war gewissermaßen die Hüterin des Weges in einer Schenke außerhalb der Zeit. Hier begegneten sich eindringliche Blicke, bedeutungsvolle Stille und Gespräche zwischen Zigarettenrauch und Weißwein. Kaum etwas entsprach den gewöhnlichen Regeln, und vielleicht lag gerade darin die wahre Seele dieses Ortes.
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Heute erinnert ein schlichtes Denkmal an ihr Andenken. Möge jene Frau, die manche liebevoll die „kleine Piaf des Aubrac“ nannten, von den Wolken aus über die Reisenden wachen, die sich auf ihren langen Weg begeben.
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Einige hundert Meter weiter markiert eine Schranke auf der asphaltierten Straße eine beinahe unsichtbare Grenze. Jenseits davon beginnt der GR65 endlich das Aubrac in seiner ganzen Weite zu durchqueren.
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Ein Wegweiser weist nach Finieyrols, das noch mehr als fünf Kilometer entfernt am anderen Ende des Hochplateaus liegt. Dann schlängelt sich ein schmaler Pfad durch das hohe Gras, als wolle die Landschaft selbst die Offenbarung noch einen Augenblick hinauszögern und das Geheimnis des Aubrac noch etwas länger bewahren.
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Abschnitt 4: In der majestätischen Weite des Aubrac

Überblick über die Schwierigkeiten der Strecke : Eine Strecke ohne jede Schwierigkeit.

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Von hier an zeigt sich das Aubrac in seiner ganzen Ursprünglichkeit. Nur wenige Bäume durchbrechen die weiten Flächen, auf denen der Ginster die Landschaft prägt, im Sommer leuchtend grün und im Mai oder Juni in einem strahlenden Gelb erblühend.
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Der Boden ist vielerorts mit verwitterten Baumstümpfen übersät, stumme Zeugen einer längst vergangenen Waldlandschaft. Rings um sie grasen die Kühe schweigend und gelassen auf Böden, die sich nach den Frühlingsregen oft in durchnässte Flächen verwandeln. Der feste Erdboden des Weges geht dann in dunklen, feuchten Humus über, der unter den Schritten federnd nachgibt.
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Je tiefer der Pfad in die Heidelandschaft führt, desto schmaler wird er, als würde ihn die unendliche Weite ringsum verschlingen. Alles scheint hier unveränderlich, beinahe außerhalb der Zeit, und zugleich voller Leben, das weit über das Sichtbare hinausstrahlt. Man sollte sich daran erinnern, dass diese Landschaft im 12. Jahrhundert noch als Grenzland galt. Die Mönche gehörten zu den ersten, die sich hier niederließen, um den Boden urbar zu machen. Getrieben von unerschütterlichem Eifer und dem Wunsch nach Abgeschiedenheit wagten sie sich in diese als feindlich geltenden Einöden voller Sümpfe, wilder Tiere und Wegelagerer. Mit Geduld und Ausdauer rodeten sie die Wälder, kultivierten den unfruchtbaren Boden und schufen neues fruchtbares Land.
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Natürlich verändert sich diese Landschaft im Laufe der Jahreszeiten. Im Frühling bedeckt sie ein üppiger Blütenteppich aus Osterglocken, Narzissen, Gelbem Enzian und zahllosen anderen Wildblumen. Im Sommer verschwindet dieser Farbenreichtum jedoch fast vollständig und macht einer kargeren, beinahe mineralischen Landschaft Platz, in der das Hochplateau wieder seine schlichte Ursprünglichkeit zeigt.

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Die Heide, nur vereinzelt von Kieferngruppen durchsetzt, wird von unzähligen kleinen Wasserläufen durchzogen, die sich durch den oft durchnässten Boden schlängeln. In diesen Moorgebieten ragen manchmal große, vom Torf geschwärzte Baumstämme aus dem Boden hervor, stille Überreste eines verschwundenen Waldes. Sie erzählen von einer Zeit, als diese Höhen noch dicht bewaldet waren, es sei denn, eines Tages beschließen die Menschen, dem Wald seine einstige Ausdehnung zurückzugeben. Wenn der Wald verschwindet, scheinen manche Hügel kleiner zu werden, als verlören sie mit ihrem grünen Mantel einen Teil ihrer Kraft. Andere gewinnen gerade durch ihre Kahlheit eine neue, strengere Größe. So zeigt sich das Aubrac in seiner unverfälschten Wahrheit. Doch jede Jahreszeit verleiht dieser außergewöhnlichen Landschaft ihren eigenen Zauber. Und die Kühe, stille Wächter dieser weiten Flächen, beobachten unbewegt die vorbeiziehenden Wanderer und Pilger mit ihren Rucksäcken. Betrachtet man sie, könnte man glauben, ihr ganzer Tag bestehe aus einer einzigen langen Siesta. Anspruchslos begnügen sie sich mit mageren Weiden und gehören nicht zu jenen Milchkühen, die dem Rhythmus der modernen Produktion unterworfen sind.
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Schon bald erreicht der Weg den Bach Planette, dessen spärliches Wasser sofort im porösen Boden versickert, der wie ein riesiger Schwamm wirkt. Die Heidelandschaft kann hier trügerisch sein, und man tut gut daran, den markierten Weg nicht zu verlassen. Selbst die Kühe meiden diese sumpfigen Stellen. Deshalb haben die Verantwortlichen des Jakobswegs stabile Stege über die feuchtesten Bereiche angelegt. Früher konnte man hier leicht im Morast einsinken.
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Wenig später verlässt der Weg die Feuchtgebiete, als würde er sich aus einem nassen Traum befreien, und erreicht eine abwechslungsreichere Landschaft, in der lichte Gehölze kleine Inseln des Schattens bilden. Hier und da liegen Baumstümpfe am Boden und verrotten langsam unter den Kiefern, als würde der Wald selbst über sein eigenes Ende nachdenken.
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Nun entfaltet sich das Aubrac in seiner ganzen Größe, ein weites Amphitheater aus Weiden, das den Horizont beherrscht. Hier und dort setzen Granitpfähle oder niedrige Trockensteinmauern dezente Akzente und verleihen der Landschaft einen ruhigen Rhythmus. Der Weg kennt keine menschlichen Grenzen und überquert Mauern und Stacheldraht mit gelassener Selbstverständlichkeit. Wohin der Blick auch schweift, überall begegnen ihm sanft gewellte Wiesen, schlafende Gehölze und die wenigen „Burons“, schlichte Hirtenhäuser, die hoch oben wie Wächter aus einer anderen Zeit über der Landschaft stehen. In dieser Welt von strenger Schönheit, in der die Einsamkeit beinahe königliche Züge trägt, setzen Weidenröschen und Ginster feine Farbtupfer zwischen die goldbraunen Heideflächen und die von der Sonne verbrannten Weiden.
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Die Kargheit dieser Landschaft wirkt zugleich verstörend und faszinierend und schwankt zwischen Schlichtheit und Erhabenheit. Mancherorts legen sich kleine Kiefernwälder wie ein sanfter Schleier über die Erde und mildern ihre Offenheit. Lassen Sie sich jedoch nicht von den gängigen Klischees täuschen. Das Aubrac besteht keineswegs nur aus kleinen, von Steinmauern umgebenen Parzellen, wie manche Reiseführer behaupten. Es besitzt ebenso weite offene Flächen, auf denen das Heu ähnlich wie auf den Almen der Alpen eingebracht wird und die der Landschaft ihre ganze Weite verleihen.
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Unterwegs weist ein Schild auf den nur wenige Kilometer entfernten Weiler Prinsuéjols hin. Die Strecke führt jedoch daran vorbei, als wolle sie diesen Abstecher bewusst vermeiden. Manche Pilger entscheiden sich dennoch für diesen Weg, weil sie dort eher eine Unterkunft finden. Auf diesem fast menschenleeren Hochplateau bleiben Übernachtungsmöglichkeiten selten, und der Mensch wirkt hier nur wie ein vorübergehender Gast.

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Wer könnte der Versuchung dieses kleinen Gehölzes widerstehen, das Schatten, Ruhe und eine stille Einladung zu einer Rast oder einem Picknick verspricht? Um dorthin zu gelangen, muss allerdings der Stacheldraht überwunden werden, eine scheinbar belanglose und doch sehr reale Grenze. Diese kleine Herausforderung, zugleich unerquicklich und reizvoll, haben wir auf unseren weniger bekannten Wanderungen durch das Aubrac oft erlebt.
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Manchmal verlangt der Weg sogar noch etwas mehr und fordert eine kleine Klettereinlage, als wolle die Natur daran erinnern, dass sie sich nicht zähmen lässt. Früher genügte es, ein einfaches Holzgatter zu öffnen und wieder zu schließen, eine schlichte und selbstverständliche Geste. Vielleicht kamen auch die Tiere damit gut zurecht. Heute muss man stattdessen über die bereitgestellten Leitern steigen, was weit weniger einfach ist, als es zunächst scheint, besonders für die zahlreichen Pilger mit ergrautem Haar auf dem Jakobsweg und, wenn man darüber nachdenkt, vermutlich auch für das Vieh.
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Der Weg, mal aus Erde, mal von Gras gesäumt, steigt anschließend in sanften Wellen an und folgt zwischen den Granitpfählen dem leisen Lauf des Baches Jasses. Doch das Wasser hat hier seine eigenen Geheimnisse. Es sind keine klaren Bäche, sondern eher unsichtbare Quellen, die irgendwo im Verborgenen entspringen und deren Ursprung wie auch ihr Ziel kaum zu erkennen sind. Im Aubrac lebt das Vieh auf ausgedehnten Weiden, die von Drahtzäunen umgeben und mit mächtigen Granitblöcken gesichert sind. Ein Entkommen ist hier nahezu ausgeschlossen. Umso friedlicher wirken die Herden, denen diese wasserreichen Weiden anvertraut wurden.
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Heute ist die Durchquerung dieser Feuchtgebiete wesentlich einfacher geworden. Stege und andere Einrichtungen erleichtern das Vorankommen. Doch man erinnert sich noch gut an die Zeit, als jeder Schritt beinahe ein kleines Abenteuer war. Eines Tages stand eine Herde Aubrac-Rinder genüsslich in einem Bach. Eine Kuh, ruhig und souverän, mit den Hufen im Wasser, beobachtete aus den Augenwinkeln eine Pilgerin, die mit der schwierigen Passage kämpfte. Die Szene hatte etwas wunderbar Ironisches, und man stellt sich gern vor, dass die Kuh noch heute darüber schmunzelt.
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Etwas weiter wird der Weg steiniger und rauer, als würde der Boden unter den Füßen härter werden. Fast unmerklich steigt er an, vorbei an mächtigen Granitblöcken, bis er eine schmale Straße erreicht, die sich scheinbar ziellos durch die Landschaft zieht. Im Aubrac gilt eine stille Regel. Je höher man steigt, desto deutlicher tritt der Granit hervor und zeigt das nackte Gerüst des Hochplateaus.
Oben auf den sanften Hügelkuppen erscheinen die Burons wie winzige Kirchtürme, steinerne Silhouetten in der Stille der Höhen. Sie wurden fast immer an diesen erhöhten Stellen errichtet, damit die Hirten ihre weit verstreuten Herden mit einem einzigen Blick überblicken konnten, wie ein Seemann das Meer. |
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Wenn der Sommer das Aubrac erreicht, legt das Hochplateau seinen frühlingshaften Schmuck langsam ab. Die Teppiche aus Osterglocken, Narzissen und Orchideen, die im Frühling die Wiesen überziehen, verschwinden allmählich, als wolle die Erde ihren Glanz für sich behalten. Nur wenige große Blüten bleiben zurück, Weidenröschen, Hahnenfuß, Anemonen und vor allem der majestätische Gelbe Enzian. Mit seinen tiefen Wurzeln verkörpert er wie kaum eine andere Pflanze die Seele des Aubrac. Aus seinen Wurzeln wird ein berühmter Likör gewonnen, dessen Geschmack milder ist als jener des Blauen Enzians aus den Alpen. Diese eindrucksvollen Pflanzen verdienen jedoch Respekt. Man pflückt sie nicht leichtfertig, denn sie können ein Alter von bis zu fünfzig Jahren erreichen.
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Welch unaussprechlicher Zauber geht von diesen Rinderherden aus, die sich frei in einer unberührten Natur bewegen, als hätte die Zeit hier ihre Bedeutung verloren. Dort säugt eine ruhige und aufmerksame Mutter ihr Kalb, eine schlichte und zeitlose Szene, die die ganze Sanftheit dieser Welt widerspiegelt.
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Kein Baum spendet Schatten, bis schließlich der Hof „Les Gentianes“ erreicht wird. Dort richtet sich der Weg noch einmal etwas steiler auf und steigt mitten durch diese eindrucksvolle Landschaft aus rauer Steppe, verstreuten Granitblöcken und weit verstreuten Rinderherden an.
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Dann stellt sich beinahe von selbst ein seltenes Gefühl ein, das Gefühl vollkommener Ruhe, grenzenloser Freiheit und einer Weite, die fast ins Unendliche reicht. Das ist die wahre Seele des Hochplateaus des Aubrac.
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Noch etwas höher erkennt man in der Ferne ein einzelnes Gehölz, das wie zufällig in die Landschaft gesetzt wurde. Darin verbirgt sich der Hof „Les Gentianes“, kaum sichtbar und beinahe geheimnisvoll.
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Hier sorgt ein entlaufener Jungstier für Verwunderung. Wie konnte er den Stacheldraht überwinden, ohne eine Spur zu hinterlassen? War es vielleicht die stille Anziehungskraft jener unerwarteten Quelle, die wie ein kleines Wunder mitten in dieser rauen Landschaft entspringt? Das Geheimnis bleibt ungelöst und schwebt in der stillen Luft.
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Denn dieser scheinbar leere Raum birgt unzählige verborgene Schätze. Auch wenn das Vieh hier sich selbst überlassen zu sein scheint, bleibt es niemals wirklich ohne Fürsorge. Trotz des Wassermangels auf dem Hochplateau schafft der Mensch immer wieder kleine, unauffällige Einrichtungen, die den Kühen zugutekommen, welche ihre Tage friedlich mit Grasen und Ruhen auf den Weiden verbringen.
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Schließlich steigt der Weg ein letztes Mal sanft an, beinahe streichelnd, als wolle er die letzte Anstrengung erleichtern, bevor das lang ersehnte Gehölz erreicht wird.
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Nach und nach erscheinen wieder Bäume und unterbrechen die Weite des Hochplateaus. Es sind diesmal Laubbäume, eine beinahe überraschende Begleitung, die den Wanderer bis zu einer kleinen, höher gelegenen Straße führen.
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Erneut setzt ein kunstvoll geschmiedetes Eisenkreuz, fest in seinem Granitsockel verankert, einen menschlichen Akzent in diese Landschaft. Nicht weit davon lässt sich zwischen den Bäumen ein wunderschönes Steinhaus erahnen, vielleicht verlassen und in sein zeitloses Schweigen versunken.
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Eine schmale Straße führt schließlich zur Abzweigung nach Les Gentianes und Finieyrols. Wer in Les Gentianes oder Finieyrols keine Unterkunft mehr findet, kann von hier aus bis Malbouzon weitergehen, denn Rastmöglichkeiten bleiben in dieser kargen Landschaft selten.
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Die Herberge „Les Gentianes“ selbst liegt im Schatten der Bäume an der Wegkreuzung, ein stilles und unauffälliges Refugium für den Pilger.
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Unterkünfte auf der Via Podiensis
- Gîte Aux Chants des Oiseaux, Colette et Jean-Pierre, La Chaze-de-Peyre; 06 32 84 43 02; Gîte, Abendessen, Frühstück
- Chez Marie en Aubrac, Myriam Zitoum, Lasbros; 06 60 67 74 27; Gîte, Abendessen, Frühstück
- Gîte Quatre Vents, Jean-Marc Grenier et Marie-Claude, Les Quatre Chemins; 06 64 19 34 03/06 52 77 51 80; Gîte, Abendessen, Frühstück
- Gîte -Snack Les 4 chemins en Aubrac, Christophe, Les Quatre Chemins; 09 75 47 16 34/06 70 11 55 39; Gîte, Abendessen, Frühstück
- Gîte La Guinguette de l’Aubrac, Gilou et Sab, Les Quatre Chemins; 07 88 18 76 05/06 30 21 92 54; Gîte, Abendessen, Frühstück, Küche
- Chambres d’hôtes Les Gentianes, Les Gentianes; 04 66 32 52 77/06 73 02 70 15; Pension, Abendessen, Frühstück
- La Rose de l’Aubrac- Snack, Finieyrols; 06 08 31 55 61; Gîte und Pension, Abendessen, Frühstück
Jahr für Jahr verändert sich der Jakobsweg und erfindet sich mit den Jahreszeiten und den Schritten der Pilger immer wieder neu. Manche Unterkünfte schließen ihre Türen, während andere, bescheiden oder unerwartet, neu entstehen. Es wäre daher unrealistisch, den Anspruch auf eine vollständige und unveränderliche Liste zu erheben. Dieses Verzeichnis umfasst ausschließlich Unterkünfte, die sich direkt an der Strecke oder höchstens einen Kilometer davon entfernt befinden. Die Auswahl wurde 2026 aktualisiert und dürfte sich in den kommenden Jahren nur geringfügig verändern. Wer umfassendere Informationen sucht, kommt an einem Werk nicht vorbei: Miam Miam Dodo, das problemlos online erhältlich ist. Seine größte Stärke liegt in der jährlichen Aktualisierung. Es verzeichnet nicht nur Unterkünfte unmittelbar an der Strecke, sondern auch Häuser, die etwas abseits liegen. Gerade bei starkem Pilgeraufkommen kann dies von großem Wert sein, wenn die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit schwieriger wird. Darüber hinaus bietet das Werk zahlreiche praktische Hinweise, von einladenden Cafés und Restaurants bis hin zu Bäckereien, die unterwegs eine willkommene Rast ermöglichen. Neben diesen klassischen Informationsquellen ist heute auch Airbnb nicht mehr wegzudenken. Die Plattform hat sich selbst in abgelegenen und dünn besiedelten Regionen zu einer wichtigen Adresse für Reisende entwickelt. Da die genauen Standorte der Unterkünfte jedoch nicht unmittelbar angezeigt werden, ist eine gewisse Vorausplanung erforderlich. Auf dem Jakobsweg hängt die Suche nach einem freien Bett in letzter Minute manchmal vom Zufall ab. Doch auf den Zufall sollte man sich nicht verlassen. Eine rechtzeitige Reservierung ist deshalb dringend zu empfehlen. Erkundigen Sie sich bei der Buchung außerdem, ob Abendessen und Frühstück angeboten werden. Diese scheinbar kleinen Details können die Mühen einer Tagesetappe erheblich erleichtern.
Wenn man die verfügbaren Übernachtungsmöglichkeiten zusammenzählt, stehen auf dieser Etappe etwa 90 Schlafplätze zur Verfügung. Da auf der Via Podiensis im Allgemeinen täglich zwischen 100 und 200 Pilger unterwegs sind, kann es ohne vorherige Planung schwierig sein, eine Unterkunft zu finden. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass tatsächlich häufig weniger Pilger hier übernachten, da viele ihre Wanderung bis Nasbinals fortsetzen. Wenn Sie, wie wir, die Etappe lieber auf zwei kürzere Tage aufteilen möchten, können Sie die Strecke außerdem bei Les Gentianes verlassen und der Département Straße nach Malbouzon folgen, wo zwei Herbergen rund 25 zusätzliche Schlafplätze anbieten.
Diese Strecke führt durch dünn besiedelte Landschaften, in denen die Infrastruktur nur wenig entwickelt ist. Restaurants sind selten, und Lebensmittelgeschäfte gibt es nur wenige. Häufig handelt es sich lediglich um kleine Brotausgabestellen mit einer bescheidenen Auswahl an Gemüse und Milchprodukten. Auf dieser Etappe gibt es Imbissmöglichkeiten in Lasbros und Les Quatre Chemins. Wasserstellen befinden sich in La Chaze-de-Peyre und Lasbros. Toiletten stehen in La Chaze-de-Peyre zur Verfügung. Darüber hinaus bieten zahlreiche Unternehmen einen Gepäcktransport oder einen Rücktransfer zum Ausgangspunkt an. Als besonders etablierter Anbieter gilt dabei La Malle Postale.
NZögern Sie nicht, Kommentare hinzuzufügen. Oft ist dies der Weg, um in der Google-Hierarchie aufzusteigen, sodass mehr Pilger Zugang zur Website erhalten.
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Nächste Etappe : Etappe 7: Von Les Gentianes nach Nasbinals |
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